Ein Havaneser passt sich absolut seiner Familie an , ein völlig unkomplizierter und hingebungsvoller wuschelliger Freund , der stets gefallen möchte. Sie können sowohl mit in den Hundesport als auch einfach bei Senioren oder ruhigeren Menschen mit leben.

Diese Rasse stammt aus der westlichen Mittelmeergegend und hat sich entlang der spanischen und italienischen Meeresküste entwickelt. Offenbar wurden diese Hunde frühzeitig durch italienische Übertseekapitäne in Kuba eingeführt . Inzwischen sind alle Havaneser in Kuba ausgestorben ; einige Nachkommen haben in den USA überlebt. Heute ist der Havaneser in der ganzen Welt beliebt, wohl auch desshalb , weil es ihn , im Unterschied zu den weiss gezüchteten Bichons (Malteser , Blogneser,Bischon Frise), in vielen Farben gibt.

Der Havaneser hat eine Wideristhöhe von 23 bis 27 cm (toleriert werden 21 bis 29 cm) . Das Gewicht ist sehr unterschiedlich und kann von 3bis 4 kg bis hin zu 8-9 kg reichen . Das Deckhaar ist sehr lang (12 bis18 cm bei einem erwachsenem Hund ) , weich, glatt oder gewellt und kann lockige Strähnen bilden. Er besitzt kaum Unterwolle , daher findet findet ein Haarwechsel von Sommer und Winterfell nicht statt. Es gibt Havabeser in vielen Fellfarben und sie sind selten rein weiss . Man nennt sie auch gern WUNDERTÜTEN , da die Grundfarbe nicht die entgültige Farbe ist.

Ein Havaneser ist ein guter Wohnungshund , braucht aber dennoch Beschäftigung . Er passt gut zu alleinstehenden Senioren, doch lieber ist ihm eine ganze Familie , bei der er im Mittelpunkt stehen kann. Er passt sich seiner Familie an . Er ist lebhaft , fröhlich , anhänglich , verschmust und liebt es  mit Kindern zu spielen. Das üppige seidige Haarkleid muss oft gebürstet und gekämmt werden , damit es nicht verfilzt. Seine Lebenserwartung beträgt 13-15 Jahre.

Die Erziehung eines Havanesers ist absolut einfach!!!

Da sie sehr begeisterungsfähig sind ,kann der  Spieltrieb gut genutztwerden. Sie lernen schnell alle Grundkomandos und kleine Kunststücke.Wer allerdings versucht seinen Havaneser mit Strenge zu erziehen, wird nicht viel Erfolg haben. Auch Langeweile mögen Havaneser nicht. Unausgelastete Hunde können sich zu Kläffern entwickeln. Einige Minuten Aufmerksamkeit oder Ablenkung genügen in der Regel , um den Havaneser zufrieden zu stellen.

Der Havaneser im Umgang mit Kindern

Besonders viel Aufmerksamkeit bekommen kleine Hunde naturgemäß von Kindern, die sich in aller Regel darum reißen, mit ihnen zu spielen. Soviel Begeisterung schmeichelt einem Havaneser selbstverständlich und er ist nur zu gerne bereit, sich in diesem Glanz zu sonnen. Außerdem ist er ja sehr verspielt und weiß ganz genau, dass er in diesem Punkt bei Kindern voll auf seine Kosten kommt.